|
Einsatzberichte 2026
|
|
Februar |
|
Nr. 22
|
06.02.2026 12:26Uhr
|
Feuer
Helminghausen
|
|
Angebranntes Essen auf Herd |
810 |
|
|
|
Alarmierungszeit 06.02.2026 um 12:26 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Beringhausen +++ Löschgruppe Bredelar +++ Löschgruppe Padberg +++ Löschgruppe Helminghausen +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Essen auf Herd – Rauchmelder schlägt Alarm
Helminghausen: Angebranntes Essen auf dem Herd sorgte am Mittag des 6.2.2026 für einen Einsatz der Feuerwehr. Rauchmelder gaben Alarm – und dürften schlimmeres verhindert haben.
Gegen 12.30 Uhr wurden mehrere Einheiten der Feuerwehr Marsberg in den Ortsteil Helminghausen alarmiert. In der Wohnung eines Mehrfamilienhauses hatten Rauchmelder Alarm geschlagen. Der Rauchmelder hatte einen Nachbarn aufmerksam gemacht. Weil dieser zudem auch Brandgeruch wahrnahm, alarmierte die Leitstelle gemäß dem Alarmstichwort „Feuer im Gebäude“ mehrere Einheiten der Feuerwehr Marsberg.
Glücklicherweise lief alles glimpflich ab: Angebranntes Essen auf einem Herd hatte den Alarm ausgelöst, die Bewohnerin der betroffenen Wohnung war zum Zeitpunkt des Alarms nicht zu Hause. Ein Trupp unter Atemschutz ging in die Wohnung vor; er nahm das Essen vom Herd und öffnete die Fenster. Anschließend wurden Lüftungsmaßnahmen eingeleitet. Verletzt wurde niemand.
Nach einer knappen Stunde war der Einsatz unter der Leitung von Henrik Göbel aus Padberg beendet, 41 Einsatzkräfte aus Helminghausen, Padberg, Bredelar, Beringhausen, Giershagen und Marsberg waren vor Ort.
Details ansehen
|
|
Nr. 20
|
04.02.2026 02:50Uhr
|
Feuer
Giershagen
|
|
Kontrolle BMA, kein Schadenfeuer |
238 |
|
|
|
Alarmierungszeit 04.02.2026 um 02:50 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Leitmar
Einsatzbericht Alarmierung der Löschgruppen Leitmar und Giershagen zu einem BMA-Alarm in einem Industriebetrieb; ein Schadenfeuer konnte nicht festgestellt werden.
[Foto: Archivbild]
Details ansehen
|
|
Nr. 19
|
03.02.2026 23:11Uhr
|
Feuer
Marsberg
|
|
Zimmerbrand in Klinik |
2110 |
|
|
|
Alarmierungszeit 03.02.2026 um 23:11 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Obermarsberg +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Erlinghausen +++ Fachgruppe Drohne +++ Führungsunterstützung +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Brand in Patientenzimmer: Sofortige Evakuierung – keine Verletzten
Marsberg: Brandeinsatz auf Klinikgelände: Mit einem Feuer in einem Patientenzimmer waren fast 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr Marsberg in der Nacht zum 4.2.2026 konfrontiert. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden: Das Pflegepersonal hatte die betroffene Station bereits vollständig evakuiert, als die Feuerwehr eintraf.
Gegen 23.10 ging der Einsatzalarm bei der Feuerwehr ein, eine aufgelaufene Brandmeldeanlage auf dem Gelände einer psychiatrischen Klinik war gemeldet. Vor Ort war sehr schnell klar, dass ein tatsächliches Brandereignis vorlag: In einem Patientenzimmer im ersten Obergeschoss war es zu einem Brand gekommen, das bereits fortenwickelt war und auf das Mobilar des Zimmers übergegriffen hatte. Alle 25 Patienten der betroffenen Station, die auf insgesamt drei Etagen untergebracht waren, wurden durch das Personal vor Ort unverzüglich evakuiert und zum vorgesehenen Sammelplatz gebracht.
Für die Feuerwehr stand somit keine Menschenrettung an, es mussten neben den Löschmaßnahmen aber umfangreiche Lüftungsmaßnahmen vorgenommen werden.
Drei Abschnitte wurden gebildet, Brandbekämpfung, medizinische Rettung sowie ein Sammelplatz für Atemschutzgeräteträger.
Die evakuierten Patienten wurden durch den Rettungsdienst aus Bad Wünnenberg gesichtet; niemand wurde bei dem Brand verletzt, ins Krankenhaus musste niemand.
Die Feuerwehr nahm einem Löschangriff unter Atemschutz vor, anschließend erfolgten Lüftungsmaßnahmen und Kontrollmessungen im gesamten Gebäude. Während das Brandgeschoss infolge des Feuers zurzeit nicht bewohnbar ist, konnten das Erd- und zweite Obergeschoss weiter genutzt werden. Vier Trupps gingen unter Atemschutz vor, nach dem Einsatz durchliefen sie am Sammelplatz die obligatorische Einsatzstellenhygiene.
Ein Krankentransportwagen des Deutschen Roten Kreuzes stellte den medizinischen Eigenschutz für die Einsatzkräfte vor Ort sicher.
Unter der Leitung von Jörg Wlasny aus Marsberg waren zuerst Feuerwehrleute aus Marsberg, Obermarsberg und Erlinghausen Im Einsatz, aufgrund des bestätigten Feuers rückten kurze Zeit später auch Einsatzkräfte aus Essentho und Giershagen aus, ebenso die Führungsunterstützung und die Fachgruppe Drohne. Etwa anderthalb Stunden dauerten die Maßnahmen der Feuerwehr. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.
Details ansehen
|
|
Januar |
|
Nr. 18
|
29.01.2026 16:39Uhr
|
Feuer
Giershagen
|
|
Kontrolle BMA |
413 |
|
|
|
Alarmierungszeit 29.01.2026 um 16:39 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Leitmar
Einsatzbericht Nur kurz nach dem Verkehrsunfall auf der B7 wurde die Löschgruppe Giershagen erneut in den Einsatz geschickt: In einem Industriebetrieb war die Brandmeldeanlage aufgelaufen. Ein Schadenfeuer konnte nicht festgestellt werden.
Die Löschgruppe Leitmar war ebenfalls vor Ort.
Details ansehen
|
|
Nr. 17
|
29.01.2026 15:16Uhr
|
Hilfeleistung
Bredelar, B7, FR Marsberg
|
|
Verkehrsunfall mit einer eingeschlossenen Person |
3406 |
|
|
|
Alarmierungszeit 29.01.2026 um 15:16 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Beringhausen +++ Löschgruppe Bredelar +++ Löschgruppe Padberg +++ Wehrleitung +++ Marsberg-Mitte (Rathauswache)
Einsatzbericht PKW überschlägt sich: Fahrer eingeschlossen
Bredelar: Zu einem Verkehrsunfall auf der B7 zwischen Bredelar und Marsberg rückten am Nachmittag des 29.1.2026 Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus: Auf spiegelglatter Fahrbahn kam ein PKW von der Straße ab und überschlug sich. Der Fahrer wurde zum Glück nur leicht verletzt. Widrige Straßenverhältnisse aufgrund von Glatteis erschwerten die Anfahrt der Einsatzkräfte.
Gegen 15.15 ging der Einsatzalarm bei Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ein. Ein Verkehrsunfall mit einer eingeschlossenen Person wurde gemeldet, der PKW auf dem Dach liegend.
Vor Ort fanden die Einsatzkräfte das Unfallfahrzeug im Straßengraben vor. Der Wagen lag auf der Seite, drohte aber aufs Dach zu kippen. Ersthelfer stützten das Fahrzeug ab. Der Fahrer war ansprechbar und nicht eingeklemmt, konnte sein Fahrzeug aber nicht mehr selbständig verlassen. Der Rettungsdienst versorgte ihn.
Durch die Feuerwehr wurde das Auto abgestützt. Hierbei kam das mittlerweile stadtweit beschaffte Paratech-System zum Einsatz. Durch die Feuerwehrleute konnte der Fahrer schließlich sicher aus dem stabilisierten Fahrzeug befreit werden. Er wurde dem Rettungsdienst übergeben und ins Krankenhaus Marsberg gebracht. Hydraulisches Rettungsgerät wurde in Bereitstellung gebracht, kam aber nicht zum Einsatz.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Bredelar, Beringhausen, Padberg, Giershagen und Marsberg sowie die Rarthauswache. Nach einer knappen Stunde konnten die knapp 40 Einsatzkräfte unter der Leitung von Andreas Wiegelmann aus Marsberg wieder einrücken.
Die Polizei übernahm Ermittlungen zum Unfallhergang, die B7 war während der Einsatzmaßnahmen voll gesperrt.
Details ansehen
|
|
Nr. 15
|
23.01.2026 22:08Uhr
|
Hilfeleistung
Giershagen, L870
|
|
Verkehrsunfall ohne Verletzte |
563 |
|
|
|
Alarmierungszeit 23.01.2026 um 22:08 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Giershagen
Einsatzbericht Auf der Rückfahrt vom vorherigen Brandeinsatz kam die Löschgruppe Giershagen an einem Verkehrsunfall auf der L870 vorbei.
Es handelte sich um einem Alleinunfall mit einem PKW. Der Fahrer wurde nicht verletzt. Die Feuerwehr sicherte die unübersichtliche Unfallstelle, betreute den Fahrer und reinigte die Fahrbahn. Nach Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei rückte die Feuerwehr wieder ein.
Details ansehen
|
|
Nr. 14
|
23.01.2026 18:54Uhr
|
Feuer
Giershagen
|
|
E-Gerätebrand; ausgelöste CO2-Löschanlage |
631 |
|
|
|
Alarmierungszeit 23.01.2026 um 18:54 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Leitmar +++ Kommunale ABC-Messkomponente
Einsatzbericht [Foto: Archivbild]
Am Abend des 23.1.2026 wurden die Löschgruppen Giershagen und Leitmar zu einem BMA-Alarm in einem Industriebetrieb in Giershagen alarmiert.
In der Brandmelderzentrale konnte die Feuerwehr zwei Rauchmelder in einem elektr. Betriebsraum ausmachen. Dieser wird durch eine CO2-Löschanlage geschützt, weshalb ein Trupp unter Atemschutz vorging. Die CO2-Löschanlage hatte ausgelöst, als Ursache konnten abgebrannte Transistoren in einer Schalteinheit erkundet werden. Lüftungsaßnahmen wurden vorbereitet, ebenso musste die kommunale Messkomponente nachgefordert werden, um die betroffenen Räumlichkeiten - insgesamt zwei - freizumessen.
Nach abgeschlossener Lüftung und Freimessung konnte die Feuerwehr wieder einrücken.
Details ansehen
|
|
Nr. 12
|
23.01.2026 01:54Uhr
|
Hilfeleistung
Meerhof, A44, zwischen AS Lichtenau und Marsberg
|
|
Verkehrsunfälle mit LKW, drei Tote |
7733 |
|
|
|
Alarmierungszeit 23.01.2026 um 01:54 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Oesdorf +++ Löschgruppe Leitmar +++ Atemschutzwerkstatt +++ Fachgruppe Drohne +++ Führungsunterstützung +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Massenkarambolage auf A44: Drei Tote, viele Verletzte
Meerhof/ Scherfede: Eine Massenkarambolage auf der A44 zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau in beiden Fahrtrichtungen forderte in der Nacht zum 23.1.2026 drei Tote und viele Verletzte. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen waren vor Ort. Der Einsatz zog sich über Stunden, die Autobahn blieb bis in den späten Nachmittag gesperrt.
Vermutliches Blitzeis war die Ursache für die Massenkarambolage, die sich auf der A44 zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau ereignete. Gegen 1.30 Uhr in der Nacht passierte das Unglück, zwei LKW fuhren aufeinander auf, beide Fahrzeuge gerieten in Brand. Dem folgten weitere Unfälle, andere LKW stürzten um oder überschlugen sich. Ein ausgedehntes Trümmerfeld war die Folge. 18 Unfälle waren insgesamt zu verzeichnen.
Gegen 1.45 wurden zuerst Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Warburg auf die A44 in Richtung Kassel geschickt, auf dieser Richtung war der LKW in Brand geraten. Gegen 2.15 wurden dann Einheiten der Feuerwehr Marsberg auf die A44 in Fahrtrichtung Kassel alarmiert.
Die spiegelglatte Fahrbahn, sowohl auf der Autobahn als auch auf den Zufahrtswegen über Essentho, Meerhof und Oesdorf, erschwerte die Anfahrt. Zeitweise war es auch für die Rettungskräfte extrem schwierig, bis zu den Unfallstellen vorzudringen.
Die genaue Erkundung der Einsatzstelle gestaltete sich als schwierig aufgrund der Fülle an Unfällen und beteiligten Fahrzeugen. Bilder der Fachgruppe Drohne lieferten hier wertvolle Hilfe.
Von Marsberger Seite wurde ein Bereitstellungsraum eingerichtet, nahe der Auffahrt zur A44. Dort warteten die Rettungskräfte auf ihren Einsatz, neben der Feuerwehr auch Rettungsdienste aus der gesamten Umgebung, als Hilfsorganisationen rückten das Deutsche Rote Kreuz aus Brilon und Warburg sowie die Johanniter Unfallhilfe aus dem Kreis Paderborn (Altenbeken) an. Streudienste rückten an, um die spiegelglatte Fahrbahn zu streuen.
Schon früh war klar, dass es die Rettungskräfte mit insgesamt drei Todesopfern zu tun bekamen; allerdings mit keinen weiteren eingeklemmte oder eingeschlossenen Personen.
Für Feuerwehr und Rettungsdienst hatte die Sicherung der Einsatzstelle, Brandbekämpfung und die Versorgung der Verletzten oberste Priorität. Zur Brandbekämpfung wurde mit Tanklöschfahrzeugen ein Pendelverkehr eingerichtet, mehrere Trupps gingen unter Atemschutz vor. Die Verletzten wurden durch den organisatorischen Leiter Rettungsdienst und den leitenden Notarzt des Kreises Höxter gesichtet und dann auf geeignete Krankenhäuser verteilt. Insgesamt 18 Personen wurden bei den Unfällen verletzt.
Auch um die Menschen, die auf der Autobahn in den Stau geraten waren und nicht weiter konnten, musste sich gekümmert werden: Dazu errichteten die Hilfsorganisationen Wärmezelte auf den Fahrbahnen, heiße Getränke und warmes Essen wurde zubereitet: Insgesamt 720 Mahlzeiten wurden zubereitet und an Einsatzkräfte und betroffene Menschen ausgeteilt.
Am frühen Morgen rückten die ersten Einsatzkräfte wieder ab, einige wurden aber im weiteren Einsatzverlauf wieder hinzugezogen, um die anfallenden weiteren Maßnahmen abzuarbeiten. Mehrere Abschnitte wurden gebildet – Gefahrenabwehr, Umweltschutz, Logistik, Versorgung und medizinische Rettung – um die anfallenden umfangreichen Arbeiten bewältigen zu können.
Die drei Verstorbenen mussten schließlich mit hydraulischem Rettungsgerät aus den Unfallwracks geborgen werden. Bei der Bergung der verunglückten Fahrzeuge unterstützte die Feuerwehr ebenfalls.
Seitens der Feuerwehr Marsberg waren die Einheiten aus Meerhof, Essentho, Oesdorf, Westheim, Giershagen, Marsberg und Leitmar im Einsatz, ebenso die Fachgruppe Drohne und die Führungsunterstützung. Aus dem ZFR Meschede rückte ein Sonderfahrzeug für umfangreiche technische Rettung an. Auch das Team der Psycho-Sozialen-Notfallversorgung wurde nachgefordert. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Über 14 Stunden bis zum späten Nachmittag des 23.1.2026 zog sich der Einsatz hin.
Geleitet wurde der Einsatz vom stv. Wehrleiter Michael Hüwel und Wehrleiter Cyrill Stute. Während des Vormittags rückte das Verkehrs-Unfall-Team der Polizei Bielefeld an, um Ermittlungen zum Unfallhergang aufzunehmen.
Ebenso wurden im Laufe des Einsatzes die untere Wasserbehörde hinzugezogen, die Straßenmeisterei rückte mit Streufahrzeugen und Sonderfahrzeugen an, um die Fahrbahn zu reinigen. Auch kommunale Streudienste waren auf den Zuwegen zur Autobahn im Einsatz, Spezialfirmen mit Kränen und Baggern unterstützten bei der Bergung der Unfallfahrzeuge.
Details ansehen
|
|
Nr. 11
|
21.01.2026 09:19Uhr
|
Feuer
Giershagen
|
|
Kontrolle BMA, kein Schadenfeuer |
419 |
|
|
|
Alarmierungszeit 21.01.2026 um 09:19 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Leitmar
Einsatzbericht Ausgelöster Brandmeldanalge in einem Industriebetrieb wegen Defekt an einer Sprinklerleitung. Kein Schadenfeuer.
[Foto: Symbolbild]
Details ansehen
|
|
Nr. 9
|
19.01.2026 13:29Uhr
|
Feuer
Marsberg
|
|
Brand in Industriebetrieb |
2861 |
|
|
|
Alarmierungszeit 19.01.2026 um 13:29 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Obermarsberg +++ Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Erlinghausen +++ Löschgruppe Leitmar +++ Löschgruppe Canstein +++ Löschgruppe Heddinghausen +++ Fachgruppe Drohne +++ Führungsunterstützung +++ Wehrleitung +++ Marsberg-Mitte (Rathauswache)
Einsatzbericht Brand in Industriebetrieb: Feuer schnell unter Kontrolle
Marsberg: Am späten Mittag des 19.1.2026 kam es in Marsberg im Industriegebiet „Unterm Ohmberg“ zu einem Brand in einem Industriebetrieb. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und bekam den Brand schnell unter Kontrolle. Das Feuer war in einer Absauganlage entstanden und breitete sich nicht weiter aus. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 13.30 Uhr ging der Einsatzalarm bei der Feuerwehr Marsberg ein, ein bestätigter Brand in einem Industriebetrieb war gemeldet. Aufgrund dieser Meldung alarmierte die Leitstelle eine große Zahl an Einsatzmitteln, die zum Industriegebiet „Unterm Ohmberg“ nach Marsberg ausrückten. Dort hatte es in einer Absauganlage für Metallstaub angefangen zu brennen. Mitarbeiter hatten das Feuer bemerkt und umgehend den Notruf abgesetzt.
Vor Ort konnten die Einsatzkräfte den Brandherd schnell ausmachen; allerdings war das Feuer nur schwer zugänglich. Mit Einreißhaken wurde über die Drehleiter die Anlage geöffnet, der Brand von außen zunächst über ein C-Rohr und dann über die Drehleiter unter Atemschutz bekämpft. Ein Innenangriff war nicht erforderlich.
Nach erfolgter Brandbekämpfung wurde die Absauganlage noch so lange herunter gekühlt, bis eine Wiederentzündung ausgeschlossen werden konnte.
Nach knapp anderthalb Stunden konnte der Löschangriff zurückgebaut werden, die unter Atemschutz tätigen Einsatzkräfte durchliefen die notwendige Einsatzstellenhygiene.
Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz unter der Leitung von Marsbergs Löschzugführer Jörg Wlasny beendet. Im Einsatz waren ca. 80 Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Rettungsdienst und Deutschem Roten Kreuz. Personen kamen nicht zu Schaden.
Seitens der Feuerwehr rückten die Einsatzkräfte aus Marsberg, Obermarsberg, Westheim, Giershagen, Essentho, Erlinghausen, Leitmar, Canstein, Heddinghausen und der Rathauswache aus sowie die Fachgruppe Drohne und die Führungsunterstützung. Auch aus dem Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen des HSK rückten ein Sonderfahrzeuge an.
Die hohe Anzahl an Einsatzkräften ist bei Alarmmeldungen „Brand in Industriebetrieb“ grundsätzlich vorgesehen, um im Bedarfsfall besondere Einsatzaufgaben, die neben der Brandbekämpfung anfallen, zeitnah einleiten zu können, etwa die Einsatzstellenhygiene oder die Bereitstellung und Förderung größerer Mengen Löschwasser über lange Wegstrecken.
Details ansehen
|
|
Nr. 8
|
16.01.2026 21:15Uhr
|
Feuer
Giershagen
|
|
Kontrolle BMA, kein Schadenfeuer |
489 |
|
|
|
Alarmierungszeit 16.01.2026 um 21:15 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Leitmar
Einsatzbericht Am Abend des 16.1.2026 rückten die Löschgruppen aus Giershagen und Leitmar zu einer aufgelaufenen Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb aus; vor Ort konnte kein Schadenfeuer festgestellt werden.
Details ansehen
|
|
Nr. 6
|
12.01.2026 16:35Uhr
|
Feuer
Bredelar
|
|
Verrauchte Wohnung |
1501 |
|
|
|
Alarmierungszeit 12.01.2026 um 16:35 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Beringhausen +++ Löschgruppe Bredelar +++ Löschgruppe Padberg +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Brandeinsatz: Wohnung verraucht
Bredelar: Ein Brandeinsatz in Bredelar hat am späten Nachmittag des 12.1.2026 für einen Einsatz der Feuerwehr gesorgt. Menschen kamen nicht zu Schaden; ein verkohlter Handschuh hat für eine verrauchte Wohnung gesorgt.
Der Alarm ging gegen 16.35 bei der Feuerwehr ein: Eine verqualmte Wohnung in Bredelar war gemeldet. Dies bestätigte sich vor Ort, so dass ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vorging. Diese fanden in dem Gebäude kein offenes Feuer mehr vor, in einer Badewanne lag ein verkohlter Handschuh. Vermutlich hat dieser auf einem Holzofen gelegen und war von einem Bewohner noch in die Badewanne befördert worden.
Eine Brandbekämpfung war nicht mehr erforderlich, die Wohnung wurde mit einem Hochdrucklüfter belüftet. Mit Messgeräten konnte die Wohnung freigemessen werden, so dass nach kurzer Zeit das Gebäude den Eigentümern übergeben werden konnte.
Nach einer knappen Stunde war der Einsatz beendet, im Einsatz waren die Einheiten aus Bredelar, Beringhausen, Padberg, Giershagen und Marsberg. Die Einsatzleitung lag beim Leiter der Feuerwehr Marsberg, Cyrill Stute.
Details ansehen
|
|
Nr. 5
|
10.01.2026 23:21Uhr
|
Feuer
Westheim
|
|
Brand mit Menschenleben in Gefahr |
1295 |
|
|
|
Alarmierungszeit 10.01.2026 um 23:21 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Oesdorf +++ Fachgruppe Drohne +++ Führungsunterstützung +++ Wehrleitung
Einsatzbericht [Foto: Archivbild]
Brand in Obdachlosenunterkunft – Schlimmeres verhindert
Westheim: Ein Brand in einer Obdachlosenunterkunft hat am späten Abend des 10.1.2026 mehrere Einheiten der Feuerwehr Marsberg, des Rettungsdienstes, Polizei, Ordnungsamt und Kriminalpolizei auf den Plan gerufen. Zum Glück lief alles glimpflich ab – Dank des beherzten Eingreifens von Hausbewohnern, Ersthelfern und Feuerwehrleuten, die aus der Nähe zu Hilfe gerufen wurden.
Gegen 23.20 wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem Zimmerbrand mit Menschenleben in Gefahr in Westheim alarmiert. Bei Eintreffen brauchte die Feuerwehr aber nicht mehr tätig werden: Der Brand war gelöscht, Personen kamen nicht zu Schaden: In einem Zimmer der Obdachlosenunterkunft wurden durch einen Anwesenden auf dem Holzfußboden Gegenstände angezündet; durch Bewohner wurde der Qualm entdeckt, ebenso schlugen die Rauchmelder aus.
Die Einsatzstelle lag in der Nähe der Schützenhalle, wo eine Veranstaltung stattfand. Dort holten Bewohner Hilfe. Einsatzkräfte der Löschgruppe Westheim machten sich sofort auf den Weg. Dank dieses beherzten Vorgehens konnte der Brand schnell gelöscht werden, es handelte sich nur um ein kleines Feuer. Die Räumlichkeiten wurden gelüftet. Bei Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte waren weder Feuer noch Rauch auszumachen, so dass ein Großteil der alarmierten Einsatzkräfte die Anfahrt abbrechen konnten. Schlussendlich war der Einsatz nach wenigen Minuten beendet. Die Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen zu dem Vorfall.
Im Einsatz waren die Einheiten aus Westheim, Oesdorf, Essentho, Meerhof, Marsberg und Giershagen sowie die Führungsuntersützung und die Fachgruppe Drohne. Der Rettungsdienst rückte aus Bad Wünnenberg und Marsberg an. Auch die First Responder aus Westheim waren alarmiert. Zudem kam das Ordnungsamt zur Einsatzstelle, da es sich um eine städtische Obdachlosenunterkunft handelte. Die Einsatzleitung lag beim stv. Leiter der Feuerwehr, Michael Hüwel.
Details ansehen
|
|
Einsatzberichte 2025
|
|
Dezember |
|
Nr. 137
|
26.12.2025 14:23Uhr
|
Feuer
Giershagen
|
|
Kontrolle BMA, kein Schadenfeuer |
626 |
|
|
|
Alarmierungszeit 26.12.2025 um 14:23 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Leitmar
Einsatzbericht Alarmierung zu einer aufgelaufenen Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb; vor Ort konnte kein Schadenfeuer festgestellt werden.
Details ansehen
|
|
Nr. 129
|
10.12.2025 19:39Uhr
|
Hilfeleistung
Marsberg, FR Erlinghausen
|
|
Verkehrsunfall: Zwei Personen eingeschlossen |
2858 |
|
|
|
Alarmierungszeit 10.12.2025 um 19:39 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Obermarsberg +++ Löschgruppe Giershagen +++ Presse +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Verkehrsunfall: Zwei Personen eingeschlossen
Marsberg: Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Abend des 10.12.2025 zwischen Marsberg und Erlinghausen: Ein PKW kam aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Dabei wurden die beiden Insassen verletzt und in dem Fahrzeug eingeschlossen. Feuerwehr und Rettungsdienst rückten aus.
Gegen 19.40 wurden der Löschzug Marsberg und die Löschgruppe Obermarsberg sowie der Rettungsdienst alarmiert. Sie wurden zu einem Verkehrsunfall geschickt, der sich zwischen Marsberg und Erlinghausen ereignet hatte: Ein PKW war von der Straße abgekommen; bei Eintreffen lag der PKW im Straßengraben an einer Böschung auf der Seite. Offenbar hatte er sich während des Unfalls überschlagen. Die beiden Insassen, eine 22jährige Frau und ein 24jähriger Mann, waren in ihrem Fahrzeug eingeschlossen, aber ansprechbar. Der ersteintreffende Rettungsdienst übernahm die Erstversorgung. Durch die Feuerwehr wurde eine schnelle Rettung beider eingeleitet: Das auf der Seite liegende Fahrzeug wurde zuerst abgestützt und stabilisiert. Dazu wurde das spezielle Paratech-Abstützsystem verwendet, das mittlerweile auf allen Hilfeleistungsfahrzeugen im Stadtgebiet vorhanden ist. Im Anschluss wurden hydraulische Rettungsgeräte in Betrieb genommen. Ebenso wurde die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet und weitere Rettungsgeräte bereitgestellt.
Letztlich reichte es aus, mit der hydraulischen Rettungsschere die Beifahrertür des PKW zu entfernen; diese Öffnung ermöglichte es, die beiden verletzten Personen schonend mit einem Spineboard aus dem Unfallwagen zu retten. Beide Verletzten wurden vom Rettungsdienst weiter versorgt, sie kamen dann nach Marsberg und Paderborn ins Krankenhaus.
Nach etwas mehr als Stunde erreichte ein Abschleppunternehmen die Einsatzstelle und übernahm das Fahrzeug. Zuvor hatte die Polizei bereits mit Ermittlungen zur Unfallursache begonnen.
Etwa 30 Einsatzkräfte aus Marsberg und Obermarsberg waren mit sieben Fahrzeugen unter der Leitung von Wehrleiter Cyrill Stute im Einsatz; auch aus Giershagen waren zwei Kräfte zur Unterstützung der Einsatzleitung vor Ort. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt-Einsatzfahrzeug an der Einsatzstelle.
Details ansehen
|
|
November |
|
Nr. 123
|
26.11.2025 14:13Uhr
|
Hilfeleistung
Bredelar
|
|
Türöffnung |
1136 |
|
|
|
Alarmierungszeit 26.11.2025 um 14:13 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Beringhausen +++ Löschgruppe Bredelar
Einsatzbericht Zu einer Türöffnung in Bredelar wurden am Nachmittag des 26.11.2025 der Rettungsdienst sowie Feuerwehr und Polizei alarmiert.
Neben den Löschgruppen Bredelar und Beringhausen war auch die Löschgruppe Giershagen mit dem MTF vor Ort; sie wurden auf Rückfahrt vom Einsatz zuvor an die Einsatzstelle beordert. 15 Wehrleute waren vor Ort.
Details ansehen
|
|
Nr. 122
|
26.11.2025 13:47Uhr
|
Hilfeleistung
Marsberg
|
|
Gerätehaus Marsberg besetzt wegen Stromausfalls |
978 |
|
|
|
Alarmierungszeit 26.11.2025 um 13:47 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Führungsunterstützung +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Stromausfall in Teilen Marsbergs: Feuerwehr geht in Bereitschaft
Marsberg/ Bredelar/ Beringhausen/ Giershagen: Ein Stromausfall in den Marsberger Ortsteilen Bredelar, Beringhausen und Giershagen ereignete sich in den Mittagsstunden des 26.11.2025. Zwischen 13 und 14 Uhr waren die drei Ortschaften ohne Strom. Da in diesen Dörfern zusammen mehr als 3000 Einwohner leben, wurde seitens der Wehrleitung der Feuerwehr Marsberg entschieden, vorsorglich die Führungsunterstützung zu alarmieren und das Gerätehaus Marsberg zu besetzen. Dies ist als Vorsichtsmaßnahme vorgesehen, damit bei einem länger anhaltenden Stromausfall weitere Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung schnell eingeleitet werden können.
Letztlich war der Stromausfall nach einer knappen Stunde behoben, so dass der Einsatz schnell beendet war. Durch die Feuerwehr mussten keine besonderen Maßnahmen ergriffen werden, kritische Infrastruktur war nicht betroffen. Etwa 15 Einsatzkräfte aus der Führungsunterstützung und den Einheiten Giershagen und Essentho waren im Einsatz.
Details ansehen
|
|
Nr. 121
|
25.11.2025 12:46Uhr
|
Hilfeleistung
Bredelar
|
|
CO-Austritt an defekter Gastherme |
1588 |
|
|
|
Alarmierungszeit 25.11.2025 um 12:46 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Beringhausen +++ Löschgruppe Bredelar +++ Löschgruppe Padberg +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Defekte Gastherme: Kohlenmonoxid-Warner gibt Alarm
Bredelar: Erneuter Einsatz für die Feuerwehr im Marsberger Ortsteil Bredelar. Nur einen Tag nach dem Verkehrsunfall mussten die Blauröcke erneut nach Bredelar ausrücken: Ein bestätigter Austritt von Kohlenmonoxid aus einer defekten Gastherme erforderte den Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst.
Gegen 12.45 gab es Alarm für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei: In einem Wohngebäude hatte ein Kohlenmonoxid-Melder ausgelöst.
Die Bewohner des Hauses taten das einzig Richtige: Sie verließen das Gebäude und alarmierten die Rettungskräfte. In der Tat konnten die Einsatzkräfte mit Messgeräten das Atemgift nachweisen. Ursächlich für den Austritt war eine defekte Gastherme, der Melder löste also bestimmungsgemäß aus und warnte die Bewohner frühzeitig – und dürfte schlimmeres verhindert haben.
Die Feuerwehr erkundete unter Atemschutz das Gebäude, nahm entsprechende Messungen vor und sicherte die Gastherme. Sie wurde stromlos geschaltet und die Gaszufuhr abgeschiebert. Die beiden anwesenden Hausbewohner wurden dem Rettungsdienst zur Untersuchung übergeben.
Nach erfolgter Erstmessung wurde das Gebäude belüftet und anschließend erneut gemessen; als nichts mehr festgestellt werden konnte, konnte das Gebäude den Eigentümern wieder übergeben werden. Da bei ihnen durch den Notarzt keine Kohlenmonoxid-Vergiftung nachgewiesen werden konnte, mussten sie nicht ins Krankenhaus gebracht werden und konnten in ihr Haus zurückkehren.
Kohlenmonoxid ist ein hoch gefährliches Atemgift, das bei einer unvollständigen Verbrennung entsteht. Es tritt auch oft bei defekten Gasthermen aus. Es ist bereits in sehr geringen Konzentrationen in der Umgebungsluft tödlich. Es ist brennbar und annähernd genauso schwer wie die Atemluft, weshalb es sich gleichmäßig in geschlossenen Räumen verbreiten kann. Im Körper schädigt es die roten Blutkörperchen, so dass diese kein Sauerstoff mehr binden können. Im Falle einer akuten Kohlenmonoxid-Vergiftung müssen die Patienten umgehend in eine Spezialklinik gebracht werden, wo sie intensivmedizinisch behandelt werden müssen. Daher sind Kohlenmonoxid-Warner eine sinnvolle und wichtige Anschaffung bei Gasheizungen und können Leben retten.
Sollten in einem Wohngebäude Kohlenmonoxid- oder Rauchmelder auslösen, sollte daher das Gebäude unbedingt verlassen werden, da das Gas auch bei unentdeckten Schwelbränden auftritt. Durch die Feuerwehr kann mit geeigneten Messgeräten das bertroffene Gebäude dann kontrolliert werden.
Etwa eine Stunde waren ca. 30 Einsatzkräfte aus den Löschgruppen Bredelar, Beringhausen, Padberg und Giershagen im Einsatz, ebenso Rettungsdienst und Polizei. Die Einsatzleitung lag beim Leiter der Feuerwehr Cyrill Stute. Eingesetzt wurden bei dem Einsatz die Messgeräte der kommunalen ABC-Messkomponente, die ebenfalls in Bredelar stationiert ist; dort werden für Lagen mit gefährlichen Stoffen Messgeräte verschiedenster Art vorgehalten, die bei Bedarf stadt- oder kreisweit in den Einsatz gebracht werden können, so wie bei der beschriebenen Einsatzlage.
Details ansehen
|
|
Nr. 120
|
24.11.2025 17:51Uhr
|
Hilfeleistung
Bredelar, B7, FR Brilon
|
|
Verkehrsunfall mit eingeschlossenen Personen |
2420 |
|
|
|
Alarmierungszeit 24.11.2025 um 17:51 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Beringhausen +++ Löschgruppe Bredelar +++ Löschgruppe Padberg +++ Löschgruppe Helminghausen +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Verkehrsunfall in Bredelar: Drei Personen verletzt
Bredelar: Bei einem Verkehrsunfall in Bredelar sind am frühen Abend des 24.11.2025 drei Personen verletzt worden. Ein PKW war auf der B7 in Fahrtrichtung Brilon aus noch ungeklärter Ursache auf eine Leitplanke geraten und hing auf einem Brückengeländer fest. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort.
Der Unfall ereignete sich kurz vor 18.00 auf der B7 in Richtung Bredelar. Der Feuerwehr wurde ein Verkehrsunfall mit im PKW eingeschlossenen Personen gemeldet. Die Einsatzkräfte fanden an der Unfallstelle drei verletzte Personen vor, einer hatte den PKW bereits selbständig verlassen können. Laut Ersteinschätzung des Rettungsdienstes waren alle drei Insassen des PKW nur leicht verletzt.
Durch die Feuerwehr wurde anschießend das Unfallfahrzeug gesichert, mit Hilfe des speziellen Paratech-Systems stabilisiert und die Rettung der im PKW befindlichen Personen eingeleitet. Mit Hilfe der Feuerwehrleute konnten sie das Fahrzeug selbständig verlassen und wurden dem Rettungsdienst übergeben. Hydraulisches Rettungsgerät wurde zwar in Bereitstellung gebracht, aber letztlich nicht benötigt. Auslaufende Betriebsstoffe wurden aufgenommen.
Die B7 war etwa etwa anderthalb Stunden in beiden Richtungen gesperrt; nachdem der Unfallwagen auf einen Abschlepper verladen war konnten auch die letzten Einsatzkräfte wieder einrücken.
Unter der Leitung von Wehrleiter Cyrill Stute waren knapp 50 Einsatzkräfte aus Bredelar, Beringhausen, Padberg, Helminghausen, Giershagen und Marsberg im Einsatz, ebenso Rettungsdienst und Polizei.
Zum genauen Unfallhergang ermittelt die Polizei.
Details ansehen
|
|
Nr. 118
|
22.11.2025 15:58Uhr
|
Feuer
Giershagen
|
|
Brand in Produktionsmaschine (Absauganlage) |
2183 |
|
|
|
Alarmierungszeit 22.11.2025 um 15:58 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Leitmar
Einsatzbericht Brand in Absauganlage: Feuerwehr in Industriebetrieb im Einsatz
Giershagen: Zu einem Brandeinsatz in einem Industriebetrieb wurden am späten Nachmittag des 22.11.2025 die Löschgruppen aus Giershagen und Leitmar sowie im Einsatzverlauf der Löschzug Marsberg alarmiert: In einer Absauganlage für eine Produktionsmaschine kam es zu einem Feuer. Der Einsatz dauerte knapp drei Stunden, da die Brandstelle schwer zugänglich war.
Kurz vor 16.00 wurden die Einheiten aus Leitmar und Giershagen zu einer aufgelaufenen Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb alarmiert; vor Ort stellte sich jedoch ein tatsächliches Brandereignis dar:
In einer Absauganlage für eine Produktionsmaschine war es zu einem Brand gekommen, betroffen waren knapp 10m Absaugrohrleitung. Darin hatten sich wahrscheinlich eingesaugte Partikel entzündet.
Eine Sprinkleranlage löste aus, Werkspersonal begann bereits mit eigenen Löscharbeiten. Die Feuerwehr nahm sodann einen Löschangriff unter Atemschutz vor und kontrollierte die betroffene Rohrleitung mit einer Wärmebildkamera. In einem Teil der Leitung musste unter Atemschutz eine Öffnung geschnitten werden, um das darin enthaltene Brandgut abzulöschen; die Leitung befand sich in mehreren Metern Höhe. Ferner wurde die gesamte Rohrleitung kontrolliert, um eine Brandausbreitung auszuschließen.
Da insgesamt vier Trupps unter Atemschutz vorgingen, wurde im Laufe des Einsatzes der Löschzug Marsberg mit der Ausrüstung für die Einsatzstellenhygiene nachgefordert.
Knapp drei Stunden waren die rund 45 Einsatzkräfte unter Leitung von Bernd Schütte aus Giershagen im Einsatz.
Details ansehen
|