Brand in Industriebetrieb
Feuer 5: Brand in Pflegeh./Klinik / Kinderg./Schule / Übernachtungsb. / Industrieb. / landw. Anwesen
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eingesetzte Kräfte | |||||||||||||||||||
Fahrzeugaufgebot
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Einsatzbericht
Brand in Industriebetrieb: Feuer schnell unter Kontrolle
Marsberg: Am späten Mittag des 19.1.2025 kam es in Marsberg im Industriegebiet „Unterm Ohmberg“ zu einem Brand in einem Industriebetrieb. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und bekam den Brand schnell unter Kontrolle. Das Feuer war in einer Absauganlage entstanden und breitete sich nicht weiter aus. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 13.30 Uhr ging der Einsatzalarm bei der Feuerwehr Marsberg ein, ein bestätigter Brand in einem Industriebetrieb war gemeldet. Aufgrund dieser Meldung alarmierte die Leitstelle eine große Zahl an Einsatzmitteln, die zum Industriegebiet „Unterm Ohmberg“ nach Marsberg ausrückten. Dort hatte es in einer Absauganlage für Metallstaub angefangen zu brennen. Mitarbeiter hatten das Feuer bemerkt und umgehend den Notruf abgesetzt.
Vor Ort konnten die Einsatzkräfte den Brandherd schnell ausmachen; allerdings war das Feuer nur schwer zugänglich. Mit Einreißhaken wurde über die Drehleiter die Anlage geöffnet, der Brand von außen zunächst über ein C-Rohr und dann über die Drehleiter unter Atemschutz bekämpft. Ein Innenangriff war nicht erforderlich.
Nach erfolgter Brandbekämpfung wurde die Absauganlage noch so lange herunter gekühlt, bis eine Wiederentzündung ausgeschlossen werden konnte.
Nach knapp anderthalb Stunden konnte der Löschangriff zurückgebaut werden, die unter Atemschutz tätigen Einsatzkräfte durchliefen die notwendige Einsatzstellenhygiene.
Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz unter der Leitung von Marsbergs Löschzugführer Jörg Wlasny beendet. Im Einsatz waren ca. 80 Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Rettungsdienst und Deutschem Roten Kreuz. Personen kamen nicht zu Schaden.
Seitens der Feuerwehr rückten die Einsatzkräfte aus Marsberg, Obermarsberg, Westheim, Giershagen, Essentho, Erlinghausen, Leitmar, Canstein, Heddinghausen und der Rathauswache aus sowie die Fachgruppe Drohne und die Führungsunterstützung. Auch aus dem Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen des HSK rückten zwei Sonderfahrzeuge an.
Die hohe Anzahl an Einsatzkräften ist bei Alarmmeldungen „Brand in Industriebetrieb“ grundsätzlich vorgesehen, um im Bedarfsfall besondere Einsatzaufgaben, die neben der Brandbekämpfung anfallen, zeitnah einleiten zu können, etwa die Einsatzstellenhygiene oder die Bereitstellung und Förderung größerer Mengen Löschwasser über lange Wegstrecken.



