Feuerwehr Marsberg

Freiwillige Feuerwehr der Stadt Marsberg

 

Brand in Heizkraftwerk

Feuer 3: Brand in Wohnhaus bis einschließlich 2. OG ohne Menschenleben in Gefahr
Zugriffe 2406
Einsatzort Details

Giershagen
Datum 05.06.2021
Alarmierungszeit 06:03 Uhr
Einsatzende 07:45 Uhr
Einsatzdauer 1 Std. 42 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger + Sirene
Einsatzführer FF Marsberg
Einsatzleiter Ralph Pohle, BI
Mannschaftsstärke ca. 40
eingesetzte Kräfte

Löschzug Marsberg
Löschgruppe Giershagen
Löschgruppe Leitmar
Löschgruppe Borntosten
Fahrzeugaufgebot   Florian Marsberg 01 DLK23 01  Florian Marsberg 01 ELW1 01  Florian Marsberg 01 GW-L2 01  Florian Marsberg 01 LF20 01  Florian Marsberg 04 HLF10 01  Florian Marsberg 04 MTF 01  Florian Marsberg 11 TSF-W 01  Florian Marsberg 16 TSF-W 01
Feuer

Einsatzbericht

Vermutliche Verpuffung in Heizkraftwerk: Feuerwehr im Einsatz

 

Giershagen: Zu einem Brandeinsatz in einem Heizkraftwerk mussten am frühen Morgen des 5.6.2021 die Feuerwehren aus Giershagen, Leitmar, Marsberg und Borntosten ausrücken: Dort war es im Heizkessel des Kraftwerks vermutlich zu einer Verpuffung gekommen. Infolge dessen kam es zu einem Brand in der Brennstoffzufuhr des Kraftwerks. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle gebracht.

Gegen 6.00 wurden zuerst die Löschgruppen aus Giershagen und Leitmar zu einer aufgelaufenen Brandmeldeanlage alarmiert. Vor Ort war aber schnell klar, dass ein tatsächliches Schadenfeuer vorlag: Durch Mitarbeiter wurden die Einsatzkräfte sofort eingewiesen, außerdem war auch eine deutliche Rauchentwicklung aus dem Kraftwerk erkennbar.

Daher wurde das Alarmstichwort auf „Feuer 3“ erhöht, womit auch die Einheiten aus Borntosten und Marsberg alarmiert wurden.

Durch die ersten Einsatzkräfte wurde die Einsatzstelle umfassend erkundet und umgehend ein Löschangriff unter Atemschutz vorgenommen. Da sich die betroffene Brennstoffzufuhr über mehrere Etagen erstreckte, wurden insgesamt drei C-Rohre unter Atemschutz vorgenommen. Ein weiterer Atemschutztrupp kontrollierte einen weiteren verrauchten Teil der Anlage ohne weitere Feststellung.

Nach erfolgtem Löschangriff wurde die Brennstoffzufuhr mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und durch weitere Vornahme von Strahlrohren heruntergekühlt. Nachdem diese Maßnahmen schnellen Erfolg zeigten, konnten die Wehrleute den Löschangriff zurückbauen und wieder einrücken.

Etwa 40 Einsatzkräfte waren unter der Leitung von Ralph Pohle knapp anderthalb Stunden im Einsatz. Auch Polizei, Wehrleitung und Rettungsdienst waren vor Ort. Insgesamt 10 Einsatzkräfte der Feuerwehr gingen dabei unter Atemschutz vor.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand, ein Werksmitarbeiter ließ sich aber vorsorglich durch den Rettungsdienst untersuchen, konnte aber dann wieder an seinen Arbeitsplatz zurückkehren.

 

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder

 

Anmeldung