Feuerwehr Marsberg

Freiwillige Feuerwehr der Stadt Marsberg

 

Kühlmittelaustritt in Industriebetrieb

Hilfeleistung 3ABC: Auffangen von Medien; Abdichten & Eindeichen
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Einsatzort Details

Bredelar
Datum 10.06.2022
Alarmierungszeit 09:20 Uhr
Einsatzende 11:45 Uhr
Einsatzdauer 2 Std. 25 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger + Sirene
Einsatzführer FF Marsberg
Einsatzleiter Cyrill Stute, LdF
Mannschaftsstärke ca. 60
eingesetzte Kräfte

Löschzug Marsberg
Löschgruppe Westheim
Löschgruppe Giershagen
Löschgruppe Beringhausen
Löschgruppe Bredelar
Löschgruppe Padberg
Löschgruppe Helminghausen
Fahrzeugaufgebot   Florian Marsberg 01 ELW1 01  Florian Marsberg 01 GW-L2 01  Florian Marsberg 01 HLF20 01  Florian Marsberg 01 LF20 01  Florian Marsberg 01 RW 01  Florian Sauerland 06 Dekon-P 01  Florian Marsberg 03 TSF 01  Florian Marsberg 04 HLF10 01  Florian Marsberg 04 MTF 01  Florian Marsberg 07 TSF-W 01  Florian Marsberg 07 HLF10 01  Florian Marsberg 10 TSF-W 01  Florian Marsberg 15 TSF-W 01
Hilfeleistung

Einsatzbericht

Kühlmittelaustritt in Industriebetrieb: ABC-Einsatz in Bredelar

 

Bredelar: Ein Austritt von Kühlmittel in einem Industriebetrieb in Bredelar hat für einen ABC-Einsatz der Feuerwehr gesorgt. Nachdem die Lage zu Einsatzbeginn noch unklar war, ergab sich nach umfassender Erkundung schnell: Die ausgetretene Flüssigkeit war nicht gefährlich.

Die erste Alarmierung der Feuerwehr ging am 10.6.2022 um ca. 9.20 Uhr ein. Unter dem Stichwort „H2ABC“ wurde „Kühlmittelaustritt, unklare Lage“ gemeldet und die Einheiten des Brandschutzbezirks Südwest sowie des Löschzugs Marsberg alarmiert.

Nach der ersten Erkundung stand fest: In einer Produktionshalle war eine Emulsion ausgetreten, vermutlich durch einen technischen Defekt. Dabei ist der größte Teil der Flüssigkeit im Gebäude geblieben, ein Teil war allerdings bereits in die Kanalisation gelangt. Da zu diesem Zeitpunkt eine größere Umweltgefährdung noch nicht ausgeschlossen werden konnte, erfolgte eine Stichworterhöhung auf „H3ABC“ und die Alarmierung weiterer Einsatzkräfte zur Einsatzstelle, unter anderem die Drohnengruppe, die Führungsunterstützung sowie Einheiten der kommunalen ABC-Komponente sowie die untere Wasserbehörde und das Wasserwerk:

Der nah angrenzende Fluß Hoppecke wurde u.a. mit der Drohe kontrolliert, festgestellt wurde allerdings nichts. Die Kanalisation des Industriebetriebs wurde Nebel geflutet, um den genauen Verlauf der Abwasserrohre nachverfolgen zu können.

Nach genauer Stofferkundung und Rücksprache mit Abwasserwerk und unterer Wasserbehörde stand hingegen fest: Es bestand keine weitere Gefahr. Die ausgetretene Emulsion war biologisch abbaubar und nicht umweltgefährdend. Dem Betreiber wurde sodann empfohlen die Kanäle durch eine Fachfirma spülen zu lassen.

Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. 60 Feuerwehrangehörige, ein RTW und ein Streifenwagen waren unter der Leitung des Leiters der Feuerwehr Cyrill Stute im Einsatz. Die eingesetzten Kräfte wurden von den Einheiten aus Bredelar, Beringhausen, Padberg, Helminghausen, Giershagen, Marsberg, Westheim, der Fachgruppe „Drohne“ und der Führungsunterstützung gestellt.

u.a. eingesetzte Ausrüstung
  • Drohne
 

sonstige Informationen

Einsatzbilder

 

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